Landschaften und Lebensräume sind das große Thema der Edition ESSAYS ÜBER NATUR UND LANDSCHAFT IN EUROPA des KJM Verlags. Immer wieder stellen sich dabei Querverbindungen her, fügen sich zu einem über die einzelne Landschaft hinausgreifenden Thema – existieren sie doch auf einem gemeinsamen, erdgeschichtlichen Grund. Es sind keine historischen Naturkunden, sondern behandeln auf vielfältige Art und Weise unsere gegenwärtigen Lebensräume. Dabei ist es aufregend zu verfolgen, wie sich Vergangenheit und Gegenwart durchdringen und bedingen, wie sie die nächste Zukunft vorherbestimmen.
UNTER BÄUMEN meint unsere Anwesenheit unter ihren Kronen, es beschreibt, was unter den Bäumen in der Erde geschieht, und erzählt von der erdumspannenden Gemeinschaft der Lebewesen.
Rasper erzählt von Mythologie und Ökologie, Vergangenheit und Gegenwart unserer Quellen. Von der Tier- und Pflanzenwelt, von Heilquellen, Wildbädern und berühmten Kurorten, die um sie herum entstanden sind.
Holz wird als Baustoff zur Begrenzung des Klimawandels dringend empfohlen. Doch unsere Wälder liefern bereits die Menge Holz, die sie liefern können. Jedenfalls so, wie sie derzeit bewirtschaftet werden. Brauchen wir also NEUWALD?
Die Spree durfte nie einfach nur ein Fluss sein. Immerzu musste sie repräsentieren, schuften, transportieren. Uwe Rada nähert sich ihr als literarischer und politischer Landschaft.
Die Wasserflächen hinter der Küste der Ostsee, von Ribnitz bis zum Stettiner Haff und bis Klaipeda, sind keine Lagunen. Für Volker Pesch sind es einzigartige Bodden und Haffe.
Der Autor und Fotograf erzählt von seinen Wanderungen und der Einladung zu paradiesischer Wahrnehmung. Jeder Hügel ist ein Geschenk. Und Teil der begehbaren ewigen Welle am alten Saum des letzten Eismeeres.
Laura Kranich erzählt mit Bildern, Erfahrungsberichten und meteorologischen Erklärungen vom Himmel über unseren Landschaften.
»Leben am Fluss« enthält die Beobachtungen der Elbschwimmerin im Laufe eines Jahres. Es erzählt von den Gerüchen des Wassers und überraschenden Uferbegegnungen.
Olaf Kanter berichtet von den Landschaften, die untergegangen sind. Vor 8400 Jahren überschwemmte ein Tsunami die Siedlung Doggerland, und das Wasser stieg weiter. Heute steht es 13 Meter hoch über dem, was einst bewohnt war.
Sie ist ein kleines Meer. Ist die Ostsee denn ein richtiges Meer? Ist sie gar wild und gefährlich? Ja. Olaf Kanter hat sie mit einem kleinen Segelboot erkundet. Olaf Kanter berichtet, was die Ostsee war und was sie ist.
Die Waldlichtung in dieser Erzählung ist sowohl real als auch Bild für den Wahrnehmungsraum, den uns Natur öffnet. Jemand ist in den Wald gegangen. Die Protagonistin forscht seinen Motiven, Erzählungen und Berichten nach.
Der Rhein nimmt zahlreiche Bäche aus den Seitentälchen auf. Die Enge, ja Schroffheit, die der Rhein als großer Akteur hier modelliert, eignet sich im Grunde wenig zum Leben. Karl-Heinz Göttert berichtet von Natur, die zur Kulturlandschaft umgestaltet wurde.
Der renommierte Germanist Professor Karl-Heinz Göttert hat sich auf die Suche nach dem kulturellen Geist der Stadt Köln gemacht.
Lena Frings beschäftigt sich mit der Besonderheit und Schönheit mäandrierender Flüsse, mit den Spuren der eigenen Erinnerung, der Erdgeschichte, die diese Landschaft erst hervorgebracht hat und den Spuren der Flut.
Durch Deiche und Schleusen wurde aus amphibischem Raum MARSCHLAND. Fruchtbares Land an der Grenze zwischen Wildnis und Zivilisation. Bedrohtes Land, immer wieder eroberte sich das Meer Land zurück.
Eine Reise in den Hochschwarzwald. Die zwei Reisenden sind der Dichter Paul Celan und der Philosoph Martin Heidegger - Mit vielen Hintergründen zu dieser Begegnung und der Landschaft, die aufgesucht wird.
Still ist es im Moor. Bis die Flüsse zu tosen beginnen und die Pflanzen aus ihrem Winterschlaf erwachen, die Tiere singen und brüllen beginnen. Mattias Eliasson ist dafür, Moore Moore sein zu lassen. Eine Landschaft jenseits der Zeit.
1818 malt Caspar David Friedrich den »Wanderer über dem Nebelmeer«. Wilhelm Bode erlaubt sich einen überraschenden Zwischenruf – Zeigt sich bereits im »Wanderer« ein kritischer Blick auf eine Forstwirtschaft, die uns aktuell in große Probleme führt?
Claus-Peter Lieckfeld stammt aus der Lüneburger Heide. Hier ist er aufgewachsen, hier hat er Pflanzen und Tiere kennengelernt, hier hat er gegen die Wasserentnahme durch die nahe Großstadt Hamburg protestiert.
Karsten Reise und Hella Kemper berichten über grüne Strände, wo Dünen geboren werden. Über leuchtende Strände. Und darüber, wie der Sand auf den Strand kommt. Über die Sandmafia. Über die Begegnung von Wasser und Land.